British Airways warnt Kunden vor möglicher Kontaminierung mit radioaktivem Material

Artikelstatus: Fertig 21:56, 1. Dez. 2006 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 01.12.2006 – Auf Grund von Funden radioaktiver Spuren an Bord mehrerer Flugzeuge hat British Airways drei Maschinen aus dem Flugbetrieb genommen, damit forensische Untersuchungen durchgeführt werden können.

Dienstag Nacht informierte die britischen Regierung die Fluggesellschaft, dass die Maschinen des Typs Boeing 767 in die Untersuchung bezüglich des Todes von Alexander Litwinenko aufgenommen wurden. An Bord zweier Boeings, die in den vergangenen Wochen nach Moskau geflogen waren, waren am Londoner Flughafen Heathrow geringe Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 220 gefunden worden. Eine dritte Maschine soll in der russischen Hauptstadt von Experten untersucht werden.

British Airways stuft das Gesundheitsrisiko als gering ein. Derzeit kontaktiert die Airline alle Kunden, die im betroffenen Zeitraum mit diesen Flugzeugen geflogen sind. Ein Sprecher der Fluggesellschaft schätzt die Anzahl der betroffenen Passagiere auf bis zu 33.000, die zwischen dem 25. Oktober und 5. November auf 221 Flügen nach Athen, Barcelona, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul, Larnaca auf Zypern, Madrid, Stockholm und Wien unterwegs waren.

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