Über 100 Menschen starben durch schwere Monsunregen in Indien

Artikelstatus: Fertig 22:25, 3. Juni 2006 (CEST)
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Neu-Delhi (Indien), 03.06.2006 – Der in diesem Jahr besonders früh einsetzende Monsunregen in Indien forderte bisher bereits über 100 Tote. Betroffen sind hauptsächlich die Bundesstaaten Gujarat und Maharashtra.

Laut Channelnewsasia stieg die Zahl der Toten auf 105. Allein in den letzten beiden Tagen starben in diesen beiden Bundesstaaten 28 Menschen, sechs davon durch Blitzschläge, die bei den heftigen Monsunregenfällen häufig auftreten. Seit Freitag haben die Regenfälle bereits wieder etwas nachgelassen. Im Ratnagiri District (in der Küstenregion Konkan) wurden aber zuletzt noch rekordverdächtige 118 Millimeter Niederschlag registriert.

Auch in der stark von Touristen frequentierten Region Goa wurden Starkregenfälle registriert, die das öffentliche Leben teilweise zum Erliegen brachten. In niedrig gelegenen Landesteilen kam es zu Überschwemmungen.

Auch in dem weit im Osten gelegenen Bundesstaat Arunachal Pradesh kam es zu heftigen Niederschlägen. Hier gaben die Behörden Hochwasseralarm, nachdem in zwei Distrikten 478 Millimeter Regen gefallen waren. Einzelne Distrikte sind von der Umwelt abgeschnitten, weil Erdrutsche die Straßen unpassierbar gemacht haben.

Die heftigen Regenfälle erinnern an die Hochwasserkatastrophe des vergangenen Jahres, als in Mumbai (dem ehemaligen Bombay) und im Bundesstaat Maharashtra nahezu 1000 Menschen durch die monsunbedingten Überflutungen und Blitzschlag starben.

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Quellen