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Veröffentlicht: 21:16, 6. Nov. 2019 (CET)
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Halle (Saale) (Deutschland), 09.10.2019 – Durch Schüsse unweit einer Synagoge in Halle in Sachsen-Anhalt wurden ein Mann und eine Frau getötet. Der Mann wurde demnach in einem Imbiss erschossen, die Frau auf offener Straße. Der Täter wurde später auf der Autobahn von der Polizei gefasst. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen übernommen.

Über eine Warn-App warnte die Stadt Halle die Bevölkerung vor „Schusswaffengebrauch im Tatgebiet“ und forderte sie auf, Gebäude nicht zu verlassen und sich von Türen und Fenstern fernzuhalten. „Wir sind momentan mit starken Kräften im Stadtgebiet von Halle unterwegs“, teilte die Polizei über Twitter mit.

Auch im 15 Kilometer östlich von Halle gelegenen Ort Landsberg fielen Schüsse. Auch hier sollen die Bewohner in Gebäuden bleiben und sich nicht an Fenstern zeigen.

Die Deutsche Bahn leitete den Zugverkehr nach Halle um über Leipzig. Die Polizei hat dort und auch in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden die Polizeipräsenz vor jüdischen Einrichtungen verstärkt.

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