Schweden siegt beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien

Veröffentlicht: 19:33, 24. Mai 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Wien (Österreich), 24.05.2015 – Am gestrigen Samstag fand das Finale des Eurovision Song Contest 2015 in Wien statt. Aus 40 Teilnehmerländern der European Broadcasting Union waren zuvor in zwei Halbfinalshows 27 Finalisten ermittelt worden. Anlässlich des 60jähigen Jubiläums der Veranstaltung nahm einmalig auch Australien am Wettbewerb teil. Zu den Beiträgen mit historischen Bezügen gehörte Frankreichs Lied N'oubliez pas, das an den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren erinnert. Auch Armenien versuchte an ein historisches Ereignis anzuknüpfen: Mit Face the Shadow wurde eine Komposition vorgestellt, die den Völkermord in den Jahren 1915 und 1916 ins Gedächtnis rufen soll.

Måns Zelmerlöw wurde Sieger
Die Moderatorinnen des Finales
Veranstaltungsort Wiener Stadthalle

Deutschland versuchte mit dem Lied Black Smoke zu punkten, ging jedoch wie auch das Gastgeberland Österreich leer aus. Die meisten Sängerinnen und Sänger verwendeten die englische Sprache. Frankreich, Italien, Montenegro, Rumänien und Spanien sangen in der jeweiligen Landessprache. Sieger wurde Måns Zelmerlöw aus Schweden mit dem Lied Heroes, dessen Bühnenshow sich durch ausgefeilte visuelle Effekte, unter anderem mit animierten Strichmännchen, auszeichnete.

Ergebnisse

Bearbeiten
Land Künstler Punkte Rang
Schweden Måns Zelmerlöw 365 1
Russland Polina Gagarina 303 2
Italien Il Volo 292 3
Belgien Loïc Nottet 217 4
Australien Guy Sebastian 196 5
Lettland Aminata 186 6
Estland Elina Born & Stig Rästa 106 7
Norwegen Mørland & Debrah Scarlett 102 8
Israel Nadav Guedj 97 9
Serbien Bojana Stamenov 53 10
Georgien Nina Sublatti 51 11
Aserbaidschan Elnur Huseynov 49 12
Montenegro Knez 44 13
Slowenien Maraaya 39 14
Rumänien Voltaj 35 15
Armenien Genealogy 34 16
Albanien Elhaida Dani 34 17
Litauen Monika Linkytė & Vaidas Baumila 30 18
Griechenland Maria Elena Kyriakou 23 19
Ungarn Boggie 19 20
Spanien Edurne 15 21
Zypern John Karayiannis 11 22
Polen Monika Kuszyńska 10 23
Großbritannien Electro Velvet 5 24
Frankreich Lisa Angell 4 25
Österreich The Makemakes 0 26
Deutschland Ann Sophie 0 27

Update: Die Reihung der letzten Plätze wurde nachträglich im offiziellen Ergebnis korrigiert.

     Kommentar abgeben


Themenverwandte Artikel

Bearbeiten