SC Magdeburg erreicht das EHF-Cup Viertelfinale

Artikelstatus: Fertig 18:30, 10. Dez. 2006 (CET)
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Mannheim (Deutschland), 10.12.2006 – Die Handballer des SC Magdeburg stehen im Viertelfinale des EHF-Pokals. Zwar unterlag das Team um Trainer Bogdan Wenta im Achtelfinal-Rückspiel bei der SG Kronau/Östringen mit 34:38, doch reichte das 13-Tore Polster aus dem Hinspiel zum ungefährdeten Einzug in die nächste Runde.

SC Magdeburg im Angriff

Die 4.900 Zuschauer in der SAP-Arena konnten eigentlich nur kurzzeitig auf eine Sensation für ihre SG Kronau/Östringen hoffen, die eine 26:39-Hinspiel-Niederlage aufholen mussten. In der Handballgeschichte gelang es Celje Pivovarna Lasko einmal, eine 14-Tore-Niederlage wettzumachen und mit 15 Toren unterschied das Rückspiel zu gewinnen. Kronau führte recht schnell mit 2:0. Doch Magdeburg, das wie im Hinspiel ohne den erkrankten Stefan Kretzschmar auskommen musste, ließ sich nicht beeindrucken und spielte Mitte der ersten Halbzeit sogar einen Drei-Tore-Vorsprung heraus. Beide Mannschaften warfen Tore am Fließband, und zur Halbzeit lag Kronau mit 20:19 in Führung. Nachdem in der zweiten Halbzeit klar war, dass Magdeburg der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen war, begann der Coach seine wichtigen Spieler zu schonen. Am Ende siegte die SG Kronau mit 38:34.

Die besten Werfer auf Seiten der Gastgeber waren Christian Caillat und Mariusz Jurasik mit je sechs Treffern. Für die Gäste trafen Joël Abati neun- und Christoph Theuerkauf achtmal. Am kommenden Dienstag findet die Auslosung der Viertelfinalpaarungen statt. Der SC Magdeburg ist er einzig verbliebene deutsche Verein im Lostopf.

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Quellen