PETAs Progress Awards 2008 verliehen

Veröffentlicht: 18:56, 4. Aug. 2008 (CEST)
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Gerlingen (Deutschland), 04.08.2008 – PETA Deutschland e.V. hat jüngst die „Progress Awards“ für das Jahr 2008 verliehen. Angesichts der Tatsache, dass die amerikanische Sektion von PETA, der weltweit größten Tierrechtsorganisation der Welt, solche Auszeichnungen vergibt, hatte die in Gerlingen bei Stuttgart ansässige deutsche Sektion für 2007 erstmals eine entsprechende Aktion in Deutschland durchgeführt.

Logo von PETA
Die Sehnsuchtsküche in Mühlacker…

„Die Progress Awards prämieren köstliche vegetarische Gerichte, tierfreundliche Bücher und tierversuchsfreie Produkte. Sie helfen Bewusstsein für die Bedürfnisse von Tieren zu schaffen und propagieren Respekt und Mitgefühl für Tiere. Nicht zuletzt zeigen die Auszeichnungen auch, dass man gesund und genussvoll leben kann ohne Tiere dafür leiden zu lassen. […] Während PETA Deutschland e.V. Konsumenten über Tierrechtsthemen informiert und ihnen (im wahrsten Sinne des Wortes) ausgezeichnete Alternativen zu Produkten anbietet, die Tieren schaden, zeigen die Gewinner der Progress Awards einen humaneren Lebensstil für unsere komplette Gesellschaft auf und werden somit für ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Kreativität und ihr Mitgefühl ausgezeichnet.“ heißt es auf der Homepage von PETA.

Für dieses Jahr wurden insgesamt 18 Kategorien an Unternehmen bzw. Personen verteilt; im Vorjahr waren es lediglich 15 gewesen. So erhielt dm die Auszeichnung „Tierfreundlichster Drogeriemarkt“. Der Rapper Thomas D., der vegan lebt und zu den prominentesten Unterstützern von PETA zählt, wurde wurde tierfreundlichsten Musiker gekürt. Der Fußballtorwart Robert Enke von Hannover 96, energischer Pelzgegner, ist „tierfreundlichster Sportler“. Das vegane Restaurant „Sehnsuchtsküche“ in Mühlacker bei Pforzheim wurde als „tierfreundlichstes Restaurant“ ausgezeichnet. Die Kür des Krimi „Glennkill“ von Leonie Swann zum tierfreundlichsten Buch wurde wie folgt begründet: „Er erzählt die Geschichte einer Schafsherde die den Mord an ihrem Schäfer aufklärt. Jedes Schaf hat seine eigene Persönlichkeit und seinen ganz eigenen Charakter. Viele Menschen denken noch immer, dass Tiere keine Seele haben, hier denken die Schafe, dass Menschen keine Seele haben. Es ist eben alles eine Sache des Standpunkts. Jeder der dieses Buch gelesen hat wird nie wieder daran zweifeln, dass Tiere Individuen sind, die Angst und Freude empfinden können und ein Recht auf ein selbst bestimmtes Leben haben.“

„Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass sie viele neue Kunden oder Leser dazu gewinnen und beruflich weiterhin so erfolgreich bleiben“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e.V..

Quellen