Nordkorea mäßigt seinen Ton im Streit um Nuklearwaffen

Artikelstatus: Fertig 13:50, 29. Sep. 2005 (CEST)
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Pjöngjang (Nordkorea), 27.09.2005 – Die nordkoreanische Führung mäßigt ihren Ton im Streit um ihr Atomwaffenprogramm. Bei den „Sechs-Nationen-Gesprächen“ in Peking hatte sie letzte Woche einer nuklearen Abrüstung zugestimmt, forderte dann aber zunächst die Lieferung von Leichtwasserreaktoren durch die USA.

Die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea

Nun hat Pjöngjang seine Haltung offenbar gelockert. Bereits am Samstag, dem 24. September, hatte Vize-Außenminister Choe Sun Hon die Technologielieferung nicht mehr zur Vorbedingung gemacht, aber von einer Gleichzeitigkeit gesprochen. Heute zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Nordkoreas (KCNA) einen Vertreter der Abrüstungskonferenz in Genf, es sei „von größter Bedeutung, dass die USA Leichtwasser-Reaktoren sobald wie möglich liefern“.

Bevor Nordkorea dem Nichtverbreitungsvertrag für Nuklearwaffen beitritt, wollen die USA die Reaktoren nicht liefern, in denen kein waffenfähiges Material entsteht. Außenministerin Rice sagte, für die USA gelte nur das, was schriftlich festgelegt sei.

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Quellen