Mutmaßliche Kölner Kofferbomber hatten Kontakt zu Extremisten

Artikelstatus: Fertig 08:30, 9. Jan. 2007 (CET)
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München (Deutschland), 09.01.2007 – Die beiden Männer, die verdächtigt werden, in Köln am 31. Juli 2006 zwei Kofferbomben abgestellt zu haben, die aus Gasflaschen angefertigt waren und explodieren sollten, hatten offenbar Kontakt zu radikalen Islamisten. So soll das Haus des Bruders des Verdächtigen Youssef El H. in Skandinavien ein Ort der Zusammenkunft radikaler Islamisten gewesen sein. Auch in einer Kieler Moschee sollen sich Fundamentalisten, darunter auch Extremisten mit Kontakt zur Londoner Terror-Szene, mit Youssef El H. getroffen haben. Wie Focus berichtete, habe sich dies aus einem im Libanon angefertigten Vernehmungsprotokoll des Verdächtigen Jihad H. ergeben.

Lage des Libanon

Die Bomben waren in Regionalzüge nach Koblenz und Dortmund gestellt worden, durch einen Baufehler jedoch nicht explodiert.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft hat am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt, dass die Ermittlungen noch bis Mitte des Jahres andauern. Die Bundesanwaltschaft hat laut dpa bereits Mitte Dezember berichtet, dass bis zur Anklageerhebung noch ein halbes Jahr vergehen könne. Sie soll auch angegeben haben, dass sich nach Jihad H.s Aussage er und El H. Rache für die Mohammed-Karikaturen nehmen wollten.

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Quellen