Indonesien: Zwei Schülerinnen auf Sulawesi angeschossen

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Jakarta (Indonesien), 11.11.2005 – Bewaffnete haben in der Unruheprovinz Zentral-Sulawesi zwei Schülerinnen angeschossen und verletzt. Die beiden 17-jährigen Mädchen saßen abends in der Stadt Poso vor einer Pension, als ein Motorrad mit zwei Männern vorbeifuhr und die Schüsse abgegeben wurden.

Das ist der zweite ernsthafte Vorfall binnen der letzten zwei Wochen. Ende Oktober waren drei geköpfte Mädchenleichen entdeckt worden. Die Regierung hatte nach dem Vorfall 400 zusätzliche Polizisten in die Region entsandt, um befürchtete Unruhen zu verhindern. Bei mehreren kleinen Explosionen im letzten Monat wurde niemand verletzt.

Erst im Mai dieses Jahres sind in der Küstenstadt Tentena 22 Menschen bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Der Konflikt, der seit 1998 besteht, kostete bisher einige tausend Menschenleben; etliche Kirchen und hunderte Häuser gingen in Flammen auf.

Quellen